Verein für betreuten Umgang e.V. Berlin

Bundesprogramm "Vielfalt tut gut"

"Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit
und Antisemitismus"


Gefördert über das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" hat der VbU e.V. in Kooperation mit der Elisabeth-Rotten-Schule das Projekt "Bunt ist besser!" durchgeführt:

Bunshido und Co - wer bist Du?


Das Schulprojekt "Bushido und Co - Wer bist Du?" wurde an drei Schulen des Bezirks durchgeführt. Als Unterrichtsprojekt an der Dag-Hammarskjöld-OR (DHO) und der Werner-Stephan-OH (WSO) sowie als AG an der Hermann-Köhl-OH/OR (HKO).
Die SchülerInnen wurden in allen 3 Projektteilen bei der konkreten Themenauswahl, der Auswahl der eingesetzten Medien, der Auswahl der Musik, der Gestaltung und Umsetzung des Projektes bzw. des Unterrichtes und der Gestaltung der Präsentation beteiligt.

Der Ablauf des Projekts war in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wurde mit Hilfe anonymer Fragebögen, Brainstorming und Diskussionen ein Plakat entworfen mit dem Titel "Was versteht ihr unter HipHop?". Im zweiten Teil wurden Plakate zur geschichtlichen Bedeutung des HipHop erstellt. Die SchülerInnen benutzen dafür einen deutschsprachigen Raptext aus den Anfangszeiten des HipHop sowie Filmausschnitte eines Dokumentarfilms über die Entstehung des HipHop in NY., erstellten ein Schaubild über die Funktion der HipHop-Bekleidung und bearbeiteten Textmaterial zum Codex und zu Disziplinen des HipHop.
Der dritte Teil beinhaltete eine Schülerdiskussion zu den Themen Gemeinschaft und Respekt auf dem Hintergrund einer Auswahl von Rapsongs und deren Texten. Die SchülerInnen waren verantwortlich für die Moderation sowie für die Einhaltung der selbst aufgestellten Kommunikationsregeln. Die Methodenvielfalt innerhalb des Projektes bot den SchülerInnen die Möglichkeit, sich auf verschiedene Weise mit Inhalten und Werten der Songs auseinanderzusetzen. Durch Verwendung unterschiedlicher kreativer Mittel konnten die SchülerInnen die Werte der Texte erkennen, darstellen und sich dazu positionieren (z.B. Schaubilder, Plakate, Songanalysen). Die geschichtliche Veränderung von Begriffen (z.B. "Ghetto", "Kanacke") und deren Kontext wurde mehrfach in Diskussionen aufgegriffen und ebenfalls durch verschiedene Medien (Musik, Film, Schaubilder) dargestellt.
In selbst geschriebenen Raptexten konnten die SchülerInnen die Biografie eines Künstlers und ihren eigenen Lebensentwurf vergleichen.
Durch die Auswahl der im Projekt verwendeten Songs durch die SchülerInnen selbst gab es automatisch einen emotionalen Bezug zu den Texten.

Weitere wichtige Adressen:

"Jugend für Vielfalt" - Tempelhofer Forum e.V.
Postfach 42 40 03 - 12082 Berlin
E-Mail: vielfalt.forum@berlin.de
Telefon: 701 786 40 - Fax: 7560 7227
www.tempelhoferforum.de

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
"VIELFALT TUT GUT."
www.vielfalt-tut-gut.de